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Mit aus Münster

Über Hänson

Du willst mehr über den Begriff Hänson erfahren? Dann bist du hier genau richtig! Scroll durch und finde raus, ob du auch ein echter Hänson bist.

Die Entstehung

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Wer bei dem Wort Hänson an ein schwedisches Möbelstück oder einen dänischen Handballprofi denkt, der ist tatsächlich ein Hänson. Denn damit hat es rein gar nichts zu tun.

Bei einem Urlaub mit ein paar Freunden an der holländischen See haben wir fast täglich Karten gespielt, natürlich mit dem passenden Kaltgetränken. Dabei fiel immer wieder die Königskarte ins Auge – denn beim niederländischen Kartenspiel steht beim König statt dem K ein H und keiner wusste, wofür das steht. Das war ärgerlich, denn beim Legen eines Königs konnte man seinen Zug nicht gut kommentieren oder triumphierend sagen, was man dem anderen da gerade aufgetischt hat.

Und dann plötzlich, mitten im Spiel, rutschte es jemanden über die Lippen – er nannte die Karte den Hänson. Und so ist das Wort zum ersten Mal gefallen. Im Urlaub hieß die Karte dann nur noch der Hänson.

Die Bedeutung

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Nach dem Urlaub gingen alle wieder arbeiten, studieren oder nichts tun und das Kartenspielen war erstmal vorbei, doch das Wort Hänson ließ uns nicht los. Und so fiel es immer mal wieder, erst noch als willkürlicher Ausruf, weil das Wort so schön komisch ausgesprochen werden kann, aber dann kristallisierte sich langsam doch eine Bedeutung heraus. Immer öfter bezeichneten wir uns gegenseitig als Hänson, wenn jemand mal etwas nicht so Schlaues, ja vielleicht sogar etwas Dummes gemacht hat und man sich darüber amüsiert hat.

Ein Beispiel beschreibt es ganz gut. Der erste Besuch bei den Schwiegereltern und beim Gang zum Klo wirfst du aus Versehen die Ming-Vase der Schwiegermutter, die sie vor 27 Jahren bei der Hochzeitreise als Andenken aus China mitgebracht hat, um – du Hänson! Und wenn du es dann noch schaffst die Schuld auf den Hund der Schwiegereltern zu schieben und alles noch mal so eben rettest, dann bist du ein absoluter Hänson. Aber auch in alltäglichen Situationen gibt es viele Hänson-Momente, wie zum Beispiel beim Geldabheben das Geld im Automaten zu vergessen oder sich zweimal in einer Woche auszusperren.

Vor allem ist jemand ein Hänson, wenn er selber über die Situationen lachen kann und sich dabei nicht zu ernst nimmt oder es ihm unangenehm ist. Er macht sich lieber auch einen Spaß draus und erzählt seinen Freunden zu gerne die unangenehmen Geschichten und trotteligen Aktionen. Denn diese Momente passieren jedem von uns, es ist nur die Frage, wie man damit umgeht. Und ein Hänson ist sympathisch und selbstbewusst genug, um drüber lachen zu können.

Die Zukunft

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Wir haben den Traum, dass sich der Begriff des Hänsons bei dem einen oder anderen in den Sprachgebrauch mogelt und viele Leute sich in diesem Wort wiederfinden. Es nicht nur bei uns etabliert ist, sondern auch in anderen Freundeskreisen Verwendung findet.

Und vielleicht steht das Wort Hänson irgendwann im Wörterbuch mit der Beschreibung „Eine Person, die sich selbst nicht so ernst nimmt und auch mal drüber lachen kann, wenn es gerade mal nicht so läuft wie geplant. Sympathisch und selbstbewusst – ganz einfach ein Hänson“.

Und wenn unsere Freunde den Satz hier lesen, denken die sich ganz sicher, was für Hänsons!